Samstag, 30. März 2013

KW 13 - geplant war Innenputz - durchgeführt wurde aber noch die Elektro Rohinstallation - schöne Ostern

Frohe Ostern liebes Bautagebuch und allen Lesern hier im Netz.

In der letzen Woche haben wir uns eine kurze Auszeit gegönnt und waren an der See - und nicht auf der Baustelle. Werde aber gleich mal hinfahren... 

Eigentlich war auf der Baustelle für diese Woche das Aufbringen des Innenputz geplant. Dazu habe ich letzten Freitag auch das Standrohr von der DEW gemietet und der Firma Soufis Putztech GmbH bereit gestellt.

Für die Gewerke Estrich und Innenputz reicht das bereitgestellte Wasser im Wassertank nicht aus.

Das Standrohr bekommen u.a. Bauherren gegen Zahlung einer Kaution i.H.v. 1000 € bei der DEW 21 ausgehänidgt. Pro Tag fallen dazu Mietkosten i.H.v. 2,75 € netto an. Und natürlich das verbrauchte Wasser.

Leider hätte ich mir das für die letzte Woche sparen können. Denn anstatt des Innenputzes war nur und noch die Firma Eletro Beckmann am Werke. Eigentlich hätten die Elektroarbeiten schon in der Vorwoche fertiggestellt werden sollen. Das haben die Monteure aber nicht geschafft. Im Gegensatz zu den Trockenbauern, die noch am Freitag vor einer Woche bis 20 Uhr ihre letzten Arbeiten fertig gestellt haben.

Somit verschiebt sich der Fertigstellungstermin nun wieder um eine weitere Woche. Das ist gar nicht gut und gefällt uns nicht!

Denn dadurch entstehen uns Mehrkosten - zum einen für die Mietkosten z.B. des Standrohrs. Davon aber mal abgesehen und wesentlich bedeutsamer entstehen durch die mittlerweile sehr lange Projekt- und Bauzeit erhöhte Finanzierungskosten. Die 1jährige bereitstellungsfreie Zeit für unser Baudarlehen läuft in diesem Monat aus. So entstehen weitere Kosten.

Da wir für den stotternden Projektablauf nicht verantwortlich sind und von unserer Seite aus alles erforderliche immer rechtzeitig (und schon sei langer Zeit) geleistet und zur Verfügung gestellt haben, ist auf unserer Seite die Unzufriedenheit über solche vermeidbaren Verzögerungen verständlich.

Am 23.3.2013 haben wir übrigens 1jähriges Jubiläum auf Hohenbuschei gehabt. An diesem Tag vor einem Jahr haben wir das Grundstück notariell erworben und auch den Vertrag mit Heinz von Heiden abgeschlossen.

Potentielle Bauherren sollten die Projekt- und Bauzeiten auf jeden Fall bei ihrer Entscheidgung für eine Firma mit berücksichtigen.

Hierzu eigenen sich Bautagebücher. Aber auch die Anfrage bei der Baufirma wie langes es zwischen Vertragsabschluß und Bemusterungstermins dauert, wie lange danach die Erstellung der Bauantragsunterlagen, Ausschreibung und Vergabe dauern usw. können einen Anhaltspunkt geben.

In unserem Fall spielt die Schlechtwetterperiode auch eine Rolle. Jedoch nur untergeordnet. Bei Baubeginn z.B. einen Monat früher, wären wir jetzt (auch mit dem beschriebenen teilweise stotternden Bauablauf) trotz schlechtem Wetter beinahe fertig.

Das hätte wir mit HvH zusammen ganz einfach durch einen ein Monat früheren Planungstermin (Bemusterungstermin) erreichen können, siehe z.B. zeitlicher Verlauf oben. 


Kommentare:

  1. Gibt es bei HvH nicht eine Art Bauzeitgarantie? Was sind denn die Hauptprobleme gewesen, dass ihr deutlich über 1 jahr gebraucht habt?

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    1. Nabend,

      ja gibt es. Ist bei Häusern ohne Keller - also bei uns - 6 Monate. Allerdings verlängert sie sich um jeden Baustopp. Da wir ja - bitte unter zeitlichem Verlauf schauen - einige in diesem Winter davon hatten, hat sie sich dementsprechend verlängert.
      Ursprünglich lag der garantierte Termin im Juni. Mittlerweile liegt er im August.

      Davon getrennt ist der Bauzeitenplan zu sehen. Dort ist der ideale Verlauf aufgezeichnet der möglich wäre, wenn alle Gewerke so wie geplant ausführen würden.

      Allerdings ist das auch nur ein Plan. Die Umsetzung obliegt der Bauleitung.

      VG MIK

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    2. Die Bauzeitgarantie beginnt erst nach erfolgter Planung durch HvH. Das ist in der Regel ein paar Monate nach Vertragsunterzeichnung. Baubeginn ist dadurch oft zum Ende eines Jahres und somit besteht die Möglichkeit, Baustopps mit der Wetterlage zu begründen und somit die Bauzeit zu verlängern. Die Verlängerung besteht nicht nur aus den Baustopptagen, sondern aus zusätzlichen Einplanungstagen. HvH bestimmt wann das Wetter gut ist!

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    3. Ja stimmt! Siehe im Blog unter Bauzeitenplan.
      Bei uns wurde der Termin ab Ausschreibung & Vergabe + 6 Wochen und dann 6 Monate gerechnet.
      Um Weihnachten herum ist bei HvH 3 Wochen geschlossen.
      Siehe hier im Blog auch unter Bauzeitenplan, dort mal runterscrollen. Da habe ich unsere Situation bereits vor einige Monaten konkret beschrieben.
      -> Bauzeitengerantie begann ab dem 20.11.12 zu laufen.

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  2. .... und noch etwas. Man muß noch folgendes unterscheiden. Wir bauen "erst" seit November! Darin sind viele Wochen in denen vom Wetter her gar nichts ging!

    Das ganze Projet allerdings läuft schon seit dem 23.3.2012!!!! Hier liegt schon eine gewichtige Ursache dafür, dass es insg. so lange dauert.

    Denn hätte man sich dort bei HvH (und auch beim Bauamt) etwas beeilt, wäre das Haus noch vor dem Kälteeinbruch Mitte/Ende Dezember "geschlossen" gewesen.
    Und dann hätten wir jetzt fast oder gar fertig sein können. Aber hätte, wenn und aber zählen ja nicht.....

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  3. Anmerkung:
    Stand heute, 6.4.13 endet für HvH die vertraglich zugesicherte Bauzeitengarantie (durch die vielen Baustopps des Winters) Ende August 2013!!!)

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